Organisation
BLINDENWOHNHEIM MÜHLEHALDE
Blindenwohnheim Mühlehalde
Witikonerstrasse 100
8032 Zürich
044 421 11 11
der Elternverein WaKiTa
das Team
der Vorstand
www.muehlehalde.ch
das Blindenwohnheim Mühlehalde
unsere Sponsoren
WaKiTa ist beim Blindenwohnheim Mühlehalde untergemietet.

Intergenerative Zusammenarbeit

Die Altersstruktur der Bevölkerung verändert sich, politische und gesellschaftliche Strukturen bringen neue Bequemlichkeiten aber auch Herausforderungen mit sich. Kleinfamilie und Generationen-Entmischung, Spezialisierung und zunehmende Isolierung und Ausgrenzung etwa sind Folgen davon.

Kontakte über die Generationen hinweg werden deshalb zu einer speziellen pädagogischen Aufgabe.
Die WaKiTa-Kinder werden durch die Begegnungen mit den betagten, sehbehinderten und blinden BewohnerInnen der Mühlehalde sensibilisiert und bringen frischen Wind und unverbrauchte Lebensfreude ins Heim. Nach Wunsch und gemäss Ihren Möglichkeiten können sich die BewohnerInnen an der Kinder-Betreuung beteiligen.

„Alt und Jung entdeckt sich neu“, Buch von Lore Miedaner

Die Bestrebungen im sozial-pädagogischen Bereich gehen in jüngster Zeit Richtung Gemeinschaft; sie beabsichtigen, die Kompetenzen von Personen verschiedenen Alters – soweit möglich – in Solidarität mit andern zur Förderung des Gemeinwohls und der demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft durch gemeinschaftliches Handeln zu stärken. Intergenerative Pädagogik beabsichtigt eine Veränderung vom egoistischen zum altruistischen Denken und Handeln, sie sieht Wachstum als Resultat von Reibung, Abbau von Lebensangst und Gewinnung neuer Lebensperspektiven.

Obwohl die generationenübergreifende Arbeit nicht neu ist, erhält sie erst in letzter Zeit auch fachliche Berechtigung. Vor allem Kindertagesstätten, die nach dem Situationsansatz (Bezug zu Lebenssituationen, Lernen in Erfahrungszusammenhängen, generationenübergreifendes Lernen und Gemeinwesenorientierung) arbeiten, können profitieren; im Altenbereich wird intergenerative Arbeit als Interventionsstrategie bei Depressionen anerkannt. Intergenerative Arbeit unterstützt die Beteiligten bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben (Kinder etwa beim Aufbau von Bindungs- und Beziehungsfähigkeit oder beim Entwickeln von Rollen-Identität sowie die SeniorInnen bei der Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit).

Lore Miedaner schreibt in ihrem Buch: „Durch die pädagogisch initiierte Begegnung zwischen Menschen aus zwei und mehr Generationen, die sonst im Allgemeinen nichts miteinander zu tun haben, soll der Dialog zwischen den Generationen verbessert werden, sodass den beteiligten Personen durch Interaktionen Lernprozesse ermöglicht werden oder sie zumindest eine Form von situativem Gewinn für ihr momentanes Leben erfahren. Die Begegnungen zwischen Jung und Alt liefern Kindern und Senioren wichtige Impulse für den Ausbau und die Stabilisierung ihrer Identität.“

offene Stellen
Angebot
Praktisches/Fragen
Waldpädagogik
Kontakt/Team/Links
Impressionen
zur Startseite