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| FÖRDERT DAS SPIELEN IN DER NATUR DIE ENTWICKLUNG DER MOTORIK UND KREATIVITÄT VON KINDERGARTENKINDERN?
Was WaldpädagogInnen und involvierte Eltern längst wissen und tagtäglich erfahren wird nun auch durch eine wissenschaftliche Studie bestätigt. Sarah Kiener untersuchte über 150 Kinder aus Regelkindergärten, Kindergärten mit integriertem Waldtag und Waldkindergärten. Dies sind zusammengefasst die Ergebnisse: - Die Kinder aus Waldkindergärten machten relevant grössere Fortschritte in der Grobmotorik gegenüber Kindern aus Regelkindergärten. Keine relevanten Unterschiede waren feststellbar zwischen Kindern aus Regelkindergärten mit oder ohne integriertem Waldtag. - Die grosse Angst vieler Eltern und die Vorurteile mancher Kindergärtnerin, dass Kinder aus Waldkindergärten in der Feinmotorik benachteiligt wären, hat sich nicht bestätigt. Weder in einzelnen Aufgaben noch gesamthaft zeigten sich Unterschiede zwischen den verschiedenen Kindergartenformen. - Die Kinder aus Waldkindergärten wiesen nach einem Jahr bessere Leistungen im Kreativitätstest auf als Regelkindergartenkinder. Die Unterschiede zwischen Regelkindergartenkindern mit und ohne integriertem Waldtag wurden nicht signifikant. Ausserdem wird das Immunssystem von Kindern, die regelmässig bei jedem Wetter draussen sind, gestärkt und es passieren weniger Unfälle, weil die Kinder draussen in hohem Masse Selbstkompetenz entwickeln können. |
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| zum Herunterladen | Liz-Arbeit Sarah Kiener (180 KB) | ||||||||||||||||