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Huflattich - Frühlingspflanzen am Wegrand

Aktualisiert: März 26

Wenn wir im Moment zusammen mit den WaKiTa-Kindern zu unseren Waldsofas laufen, entdecken wir die ersten Frühlingsboten.

Unter anderem eine kleine gelbe Blume die man öfters mit dem Löwenzahn verwechseln kann.


Der Huflattich:

Im Mittelalter nannte man ihn auch „Filius ante patrem“ – der Sohn vor dem Vater. Übersetzt bedeutet dies, dass sich die Blätter erst nach der Blütezeit entwickeln. Was bei den meisten Pflanzen anderes herum ist.


Da der Huflattich so früh wächst, ist er sehr beliebt bei den Bienen. Die Blätter sind hufeisenförmig, die Blattoberseite ist dunkelgrün und glatt, die Blattunterseite „mehlig“ behaart. Die Blüte ähnelt dem des Löwenzahns. Der Huflattich hat gern Ton-, Lehm-, und Kalkböden. Man trifft ihn am Wegrand.

Als Heilpflanze wurde er schon in der Antike verwendet. Die Heilwirkung umfasst die Behandlung von Husten, Bronchitis, Asthma, Entzündungen, Wunden und noch vieles mehr.

Huflattich ist ein sehr mildes Kraut, welches vielfältig in der Küche Verwendung finden kann. Knospen, Blüten und genauso Blütenstiele schmecken wunderbar im Salat. Ebenso werden die Blüten als essbare Dekoration genutzt und in Bratlingen verarbeitet.



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